Flash

Und jetzt ein Corona am Strand
Mittwoch, 06. August 2008, 10:38

Wie wäre es damit, den Sommer am Corona Beach zu verbringen? Alle Termine absagen, dass Weite suchen, die Seele baumeln lassen, den Kinder beim Spielen im Sand zu sehen und dazu ein schönes kühles Corona. Ach ja…

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AKARU aus Lyon
Montag, 04. August 2008, 10:31

Die Fullservice Agentur AKARU aus Lyon ist nach eigenen Angaben auch auf Flashseiten spezialisiert. Das Portfolio ist noch nicht so voll, aber die eigene Agenturseite schon mal eine exzellente Referenz. Hat man so zwar alles schon gesehen, aber ich finds immer wieder schick. Na und deren Design- und Farbschema passen doch auch prima in unser Blog.

geschrieben in Agenturen, Flash, WDC 09 von Frank | 2 Kommentare
Fantasievoll Fantatsisch - Saizen Media Studios
Donnerstag, 17. April 2008, 16:56

Saizen Media Studios hat eine wunderbare Seite ins Netz gebracht, auf der es viel zu entdecken gibt. Die Agentur mit Sitz in Italien und Russland nimmt ihre User mit auf eine fantastische Reise, die liebevoll animiert und illustriert ist. Die Webseite ist zwar schon gut rum im Netz, aber so toll, dass sie auch in unserem Archiv nicht fehlen soll.

geschrieben in Agenturen, Flash von Frank | Comments Off
Take this dance
Freitag, 22. Februar 2008, 12:06

Thorsten Konrad hat im Rahmen seiner Diplomarbeit den Versuch gewagt das Medium Musikvideo mit dem Internet zu verbinden, indem in Echtzeit verschiedene Informationsquellen (sogenannte APIs) im Internet ausgelesen und zur Laufzeit in das Musik-Video der Punkrockband AllJoines eingebunden werden. Zu sehen ist das Video auf der Webseite unter takethisdance.com. Die Arbeit regt dazu an, sich mit den Möglichkeiten von Mediensymbiose auseinanderzusetzen und hat in meinen Augen sehr großes Potenzial. Die Musik spielt zunemend im Internet. Was liegt da näher, als auch die Videos mit dem Internet spielen zu lassen. Von der exzellenten technischen Umsetzung, vor der ich mit staunenden Augen sitze, mal ganz zu schweigen. Exzellente Arbeit!

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Usability komplex hinterfragen: Exklusiv-Interview mit Carlo Blatz
Freitag, 18. Januar 2008, 12:59

Carlo Blatz ist einer der deutschen Flashpioniere, mehrfacher Buchautor und international gern gesehener Speaker zu den Themen Flash, Onlinemarketing, Usability, Web 2.0 und WPF. Seine 1997 gegründete Agentur “Powerflasher“ hat sich mit über 1.000 Referenzen als kreativer, inhaltlich und technologisch innovativer Multimedia-Dienstleister positioniert. Wir freuen uns sehr, dass Carlo die Zeit gefunden hat, uns ein paar Fragen zu beantworten:

Carlo, Du bist nicht nur Flash-Pionier, sondern beschäftigst Dich seit geraumer Zeit auch intensiv mit anderen Web-Technologien wie WPF/Silverlight der AJAX. Welche Ziele verfolgst Du dabei?

Das Hauptziel ist natürlich diese neue Technologie kennenzulernen. Wenn ein unde mit einem Problem zu uns kommt wollen wir ihm die optimale Lösung mpfehlen können. Das klappt natürlich nicht wenn man die Palette der Möglichkeiten nicht kennt. Reines Theoriewissen reicht uns dabei nicht, sodass wir bereits Mitte letzten Jahres erste Jobs mit WPF fertiggestellt
haben.

All diese wunderbaren Technologien geben vor allem Designern die nötigen Tools an die Hand, um Usability für Benutzer zu revolutionieren. Doch was achen wir draus? Flash hatte ursprünglich wenig mit Usability am Hut, auch Microsoft hat mit Features wie 3D, Audio und Video nicht zuerst Nutzerfreundlichkeit im Kopf. Hier geht es vorrangig um Emotionen und Experience. Aber kann man das wirklich von guter Usability trennen?

Meiner Meinung nach kann man das nicht trennen. Usability ist doch pure motion. Wenn ich dabei nur an meine Wut bei einem schlecht zu bedienenden nterface denke - Pure Emotion ;). Ich denke 3D und Co lässt sich vor allem gut im Marketing verkaufen. Die Nutzer hingegen haben nur sehr selten einen wirklichen Usability-Vorteil von 3D und nehmen es aufgrund der 2D-Maus-Bedienung auch nur schwer an. Man kann es aber geschickt einbringen wenn man Dinge in die Tiefe sortiert oder die Rückseite von Flächen nutzt o.ä..

Was verstehst Du unter guter Usability?

Gute Usability ist nicht unbedingt das natürlich naheliegende, sondern oftmals das gelernte. Meine Oma würde den Schließenknopf sicher nicht rechts oben intuitiv vermuten. 90% der Computerbenutzer aber sicher (Der Rest sind dann MAC Nutzer ;)). Man muss also erst einmal die Zielgruppe und deren Verhalten kennen um für sie gute Usability zu gestalten. Aber Du hast nach meiner persönlichen Meinung gefragt. Es begeistert mich wenn ein Interface intuitiv auf mein Verhalten reagiert, unnötige Optionen ausblendet oder im richtigen Moment passende Empfehlungen gibt etc. Ich umgebe mich ja auch lieber mit schnellen und intelligenten Menschen, so möchte ich auch mit meinen Programmen schnell und intuitiv agieren. Ein anderer Aspekt ist sogar noch etwas näher an den Emotionen: Farben, Formen, Schriften. Die Gestaltung ist enorm wichtig für die Usability. So kann ich früh Akzeptanz schaffen, das Auge richtig führen und den Lernprozess für den Nutzer deutlich vereinfachen.

Was sind besonders schlechte Erfahrungen?

Schon mal online eingekauft? Da denke ich zuerst an andere Gefühle… Wenn ich in der Stadt spontan etwas Nettes für mich kaufe, kann ich es anfassen, befriedige dabei einen Wunsch, erlebe etwas und freue mich darüber. Diese Emotionale Befriedigung und Experience können mir die meisten Onlineshops noch nicht bieten. Vor allem wegen mangelnder Usability.

…Online-Shopping ist wohl nicht gerade das freudige, befriedigende Erlebnis, das Dir vorschwebt?

Naja Selbststudie: Welche Emotionen kommen denn in einem hoch, wenn man 10 Minuten in das Interface eines führenden deutschen Personentransportunternehmens investiert und trotz mühsam eingegebener Details keine passende Verbindung erhält? Verärgerung? Oder was, wenn man auf den “Zurück”-Button klickt, nur um die Zeit zu korrigieren, die Session allerdings alle Eingaben verloren hat und man alles nochmal eintippen muss? Frustration! Da soll sich noch einmal jemand über zu knapp eCommerce-Umsätze beschweren, wenn 70% der Kaufwilligen nicht bis zum Checkout kommen. Die wollten kaufen, haben es aber nicht geschafft!

Wie sieht der Weg aus der Usability-Misere Deiner Meinung nach aus?

Ich lobe mir die Möglichkeiten der Web2.0-Welt, mit all ihren AJAX- und Flashmöglichkeiten, um solche Frustrationen durch intelligent gestaltete OneScreenApplikationen zu vermeiden. Das müssen nun noch viele, viele Webdesigner verstehen und richtig anzuwenden lernen. Das Verständnis der technischen Möglichkeiten und das Wissen über Usability sowie die Kreativität es richtig zusammenzubringen muss zum Selbstverständnis jedes Webdesigners werden.

Was würde sich konkret ändern?

“Zurück”-Button ­ ade! Stattdessen: Live Search Results, Rollover-Optionen, hybride Interface-Reaktionen, aktuell Unwichtiges ausblenden und Wichtiges highlighten. Es stimmt zwar, wie eben gesagt, dass Gelerntes oft einfacher ist als Neues, doch innovative Verbesserungen haben aber Erfolg, wenn sie einfach nur intuitiv sind (Intuition ungleich lernen/üben/verstehen).

Kannst Du uns ein wegweisendes Beispiel nennen?

Noch lange nicht perfekt, aber ein großer Schritt in die richtige Richtung ist www.townkings.de. Hier wird das interaktive Medium mit all seinen Möglichkeiten begriffen und genutzt, um das Auge zu führen, das Gehirn zu entspannen und dasHerz aufgehen zu lassen.

Townkings
Dein Fazit?

Das Thema Usability muss komplex hinterfragt werden. Es geht um mehr, als den “Schließen³-Button rechts oben. Und wer weiß, hätten mich die Personenbeförderer etwas wärmer und emotionaler empfangen, hätte ich ihnen ja vielleicht sogar verziehen. So dankt ihnen mein Reisebüro.

Danke Carlo für das Gespräch!

Danke Frank, gerne wieder - macht weiter so! Alles gute für euch auch in 2008.

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