Grafik & Illustration

Postpixel aus Brasilien
Donnerstag, 07. August 2008, 9:40

Vilmar Fernandes ist einer dieser unglaublich kreativen brasilianischen Art Direktoren und Flash Designer. Auf Postpixel präsentiert er ausgewählte Arbeiten in einem sehr schönen Blog.

geschrieben in Flash, Grafik & Illustration von Frank | Comments Off
Destructed 17. ist online
Sonntag, 03. August 2008, 10:30

Die mittlerweile 17. Ausgabe des “Destructed Magazins” steht zum Download bereit. In der aktuelle Ausgabe loten 25 internationale Künstler die Grenzen des Themas “1984″ im Spannungsfeld von Eighties, Orwell und verblassten Jugenderinnerungen aus.

geschrieben in Grafik & Illustration von Frank | Comments Off
Theorien sind ihm egal - er verkauft Farben: Adhemas Batista
Montag, 19. November 2007, 11:47

Endlich! Adhemas Batista ist mit seinem Portfolio wieder online. Und das warten hat sich gelohnt - der Brasilianer präsentiert eine exzellente Auswahl seiner Arbeiten und bringt Farbe und Fantasie in trübe Herbsttage. Jede Referenz ist eine Inspiration. Er selbst meint, dass gutes Design offensichtlich ist. Und recht hat er. So offensichtlich, wie in dem Artwork auf seiner Webseite.Adhemas BatistaWer mehr über die Sichtweise und Arbeitstechniken von Adhemas erfahren möchte, findet ein sehr persönliches Interview mit ihm im Web Designers Calendar 2008.

geschrieben in Grafik & Illustration, WDC 08, Webdesign von Frank | Comments Off
Ein Blick ins neue Encore-Magazin
Montag, 12. November 2007, 16:00

Ein Blick in die jüngste Ausgabe des Encore-Magazins erweist sich – wie immer – als lohnenswert.

Wer das virtuelle Heftchen aus dem Hause Magwerk regelmäßig liest, darf sich u. a. über eine Serie zum Thema Designrecht freuen, die seit April die wichtigsten der immer wiederkehrenden Fragen zum Thema Medienrecht zu beleuchten sucht. An dieser Stelle ein Überblick über die bisherigen Themen der Serie (alle Ausgaben sind archiviert und können nach wie vor aufgerufen werden):

#31 / Teil 1 Was ist Designrecht?
#32 / Teil 2 Das Geschmacksmusterrecht
#33 / Teil 3 Schutz des geistigen Eigentums
#34 / Teil 4 Ergänzender wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz
#35 / Teil 5 Umsatzsteuerrecht
#36 / Teil 6 Arbeitsrechtliches & Freelancerverträge
#37 / Teil 7 Urheberrechtlicher Schutz von Websites (aktuelle Ausgabe)

Zu den Highlights der aktuellen Encore-Ausgabe gehört weiterhin eine neue Serie, in der namhafte Designer jeweils “Die Top 5 aus meinem Portfolio” vorstellen. Den Anfang macht Illustratorin Anne Lueck, aus deren Feder auch das Cover der November-Ausgabe stammt.

Wer sich für mehr als nur die “Top 5″ interessiert, findet auf Annes Website einen überaus sehenswerten Querschnitt ihrer Arbeiten. Und ganz nebenbei gehört Annes Online-Portfolio mit seiner erdigen Farbpalette, dem üppigen Weißraum um die gezeigten Arbeiten und den schnörkeligen Retro-Überschriften zu den schönsten Blogs, die ich in letzter Zeit zu Gesicht bekommen habe.

Ach ja – wer wissen will, wer die Köpfe hinter Encore sind, wie das Magazin monatlich zustande kommt, wie die redaktionellen und gestalterischen Abläufe aussehen, der kann dies in einem Artikel von Herausgeber Pascal Jeschke in unserem Web Designer’s Calendar 2008 nachlesen…

P.S. Flash-Magazine rocken, aber macht Euren Text bitte auswählbar….!

geschrieben in Grafik & Illustration, Lektüre von Thomas | Comments Off
Danny Franzreb: Differenzierungsfaktor Designer
Mittwoch, 07. November 2007, 13:26

Für den Web Designers Calendar 2007 hab ich Danny Franzreb interviewt und dieses inspirierende Frage-Antwort-Spiel, dass nichts an seiner Aktualität verloren hat, möchte ich euch in voller Schönheit nicht vorenthalten:

Ich muss gestehen, dass ich insbesondere deine Grafiken und Illustrationen sehr mag – wie hast du diesen unverwechselbaren Stil entwickelt? Mit welchen Techniken arbeitest du, woher beziehst du deine Inspirationen?

Um ehrlich zu sein versuche ich meinen Stil eigentlich permanent weiter zu entwickeln und auch zu verändern. Obwohl das natürlich nicht ganz so einfach ist, da man eben häufig aufgrund seiner vorherigen Arbeiten und eines bestimmten Stiles für ein Projekt gebucht wird. Ich mag es eigentlich gar nicht wirklich für einen bestimmten Stil bekannt zu sein, mir ist es viel wichtiger für meine kreative Arbeit geschätzt zu werden, so gehe ich auch an Projekte heran. Ich würde mich glaube ich auch schnell langweilen wenn ich mich immer wieder wiederholen würde, deswegen berührt meine Arbeit wohl auch so viele verschiedene Disziplinen. Zu dem Stil den du ansprichst könnte man sagen, dass der schon sehr nahe an Street-Art ist, nur sehr viel detaillierter, da die Arbeiten zum Teil digital entstehen und ich so mehr Möglichkeiten habe. Das ist dann häufig ein Mix zwischen Fotographie, Illustration und verschiedenen anderen Elementen. Es kann schon schnell passieren, dass ich ein bisschen detailverliebt werde und kleinste Elemente stundenlang neu platziere, verändere und wieder verwerfe. Technisch ist mein Stil wahrscheinlich auch eher schwierig zu beschreiben, da es eben vorkommen kann, dass ich eine komplette Grafik über Processing programmiere oder mal eine Illustration mit der Hand mache. Genauso gut ist es möglich dass ich Arbeiten in 3D beginne oder meine Illustrationen auf Fotografie basieren. Man könnte zumindest sagen, ich versuche meine Ideen mit den dafür am besten geeigneten Tools umzusetzen und dabei die Qualität meiner Arbeiten konstant zu steigern. Inspirieren kann mich eigentlich mehr oder weniger alles, es kommt ganz auf die Anforderungen des Projekts an. Die wohl wichtigste Inspirationsquelle für mich sind aber Kollegen und Freunde. Durch die Diskussionen kann ich mir qualitatives Feedback und neuen Input holen, so verlässt man auch seine Isolation und kann schnell kreative Blocks auflösen.
Danny Franzreb
Nach dem du sehr erfolgreich als Freelancer gearbeitet hast, bist du nun als Art Director bei „Scholz & Volkmer“ beschäftigt. Wie haben sich deine Arbeit und dein Tagesablauf dadurch verändert?

Eines der Ziele meiner Festanstellung war, mehr Rhythmus in meinen Tagesablauf zu bekommen, was zum Teil auch eingetreten ist. Zumindest bin ich jetzt zu den Kernarbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr im Büro und theoretisch die restliche Zeit zuhause. Praktisch werden meine Tage manchmal natürlich länger und es kann auch mal sein, dass ich am Wochenende arbeite oder solche Interview hier mache. Aber in meiner Zeit als Freelancer hatte ich noch deutlich weniger Struktur in meinem Tagesablauf, da hat mein Arbeitstag auch gerne mal mittags begonnen und sich bis zum nächsten Morgen gezogen. Somit hat sich mein Tagesablauf schon normalisiert, was auch meinem Sozialleben zugute kommt. Trotzdem war eine nicht ganz so geregelt Arbeitszeit auch irgendwie nett. Meine Aufgaben haben sich teilweise auch verändert oder vielleicht besser, haben sich erweitert. Als Freier war ich nicht ganz so viel mit Designmanagement beschäftigt. Die Größe und Komplexität mancher Projekte hier erfordern manchmal viel Koordinationsaufwand, was häufig auch sehr interessant ist. Zwischendurch ein kleines Special oder ein freies Projekt weiß ich dann aber auch immer zu schätzen. Beides hat Vor- und Nachteile, eine ausgewogene Mischung funktioniert für mich momentan am besten, Größe ist zweitrangig solange die Projekte interessant sind.
Danny Franzreb
Erzähl uns etwas mehr über dein Engagement bei BD4D (www.bd4d.com)…

Ich habe vor einigen Jahren angefangen BD4D Events zu veranstalten. In Deutschland war ich Kurator von einem Event in Frankfurt und einem in Mannheim, die beide sehr gut besucht waren. BD4D sind Veranstaltungen von Designern für Designer bei denen einige Designer ihre Arbeiten präsentieren oder über relevante Themen sprechen. In Deutschland hatten wir unter anderem 3deluxe, THS und Renascent. Die Events sind immer sehr entspannt und wir engagieren uns da auch alle auf freiwilliger Basis. Das heist, keiner bekommt Geld oder profitiert von den Einnahmen, da der Eintritt soweit möglich frei ist und selbst die Location und das Equipment so organisiert werden.
Danny Franzreb
Was steht für dich persönlich in nächster Zeit auf dem Programm und was denkst du, welche Entwicklungen uns im Interaktiv- und Grafikdesign erwarten?

Für mich persönlich steht einiges auf dem Programm. Wieder mehr Events und Konferenzen denke ich, dann möchte ich auch gerne einen Lehrauftrag wahrnehmen, plus viele kommerzielle und unkommerzielle Projekte. Grafikdesign und Interaktive-Design ist schwer einzuschätzen, da zur Zeit viele Stile nebeneinander existieren und die Komplexität, aber meiner auch Qualität vieler Arbeiten konstant ansteigt. Was auch teilweise mit dem Zugang zu entsprechenden Tools wie Photoshop zusammenhängt, vor zehn Jahren wäre das undenkbar gewesen. Ich könnte mir vorstellen das aufgrund dieser Flut von Arbeiten und der hohen Komplexität man sich auch wieder mehr auf die Kernbedürfnisse der Menschen und des Projektes konzentrieren muss. Ich selbst mag hoch komplexe grafische Arbeiten sehr aber generell glaube ich das man einen Trend zur Einfachheit erkennen wird. Da möchte ich dann auch gerne auf die Ars-Electronica oder Maedas Blog verweisen, die diesen Sachverhalt sehr gut tematisieren. Dann glaube ich auch, dass der Erfolg eines Projektes viel mehr von Usern und deren Involvement abhängen wird als vom eigentlichen Design, YouTube oder MySpace sind da gute Beispiele, na ja und die damit verbundenen Buzz-Words sind ja hinreichend bekannt. Es ist aber eben für uns Designer nur wichtig diese Fakten im Hinterkopf zu behalten unsere Arbeit an sich wird dann der Differenzierungsfaktor für eine Brand sein. Ein anderer Trend der durch die Verbreitung von kostengünstiger Technologie zunimmt, ist die Verknüpfung von Mobile und Outdoormedia. Allgemein nimmt die Medienkonvergenz zu.

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